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Demonstration am 18.01.2015 // 14.00 Uhr // Luisenplatz

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Rassismus ttet Deutschland, PEGIDA und Co. den Kampf ansagen!



Es ist der 12.01.2015, ein Montag. In Dresden findet die bisher grte wchentliche Demonstration des rassistischen PEGIDA-Mobs mit 25.000 Teilnehmer*innen statt. Die Stimmung in Sachsens Hauptstadt erreicht an diesem Abend ein neues Level an Aggression. Am Abend verlsst der 20-jhrige Khaled Idris Bahray, ein Geflchteter aus Eritrea seine Wohnung um schnell einkaufen zu gehen. Er kehrt nie zurck.
Am Morgen darauf entdecken seine Mitbewohner*innen vor der Haustr im Hof eines Wohngebiets im Stadtteil Leubnitz, den blutberstrmten Leichnam des 20-Jhrigen. Seine unter Schock stehenden Mitbewohner*innen berichten, dass sie sich aus Angst vor bergriffen montags wegen der PEGIDA Demonstrationen nicht aus dem Haus trauen. Nun frchten seine Freund*innen ein hnliches Schicksal.

Es ist nichts Neues, dass Flchtlinge in Deutschland von rassistisch motivierten bergriffen (verbalen wie krperlichen) betroffen sind, doch in den letzten Wochen wurde die Situation deutlich bedrohlicher. So wurden die Mitbewohner*innen Khaleds von aggressiven PEGIDA-Teilnehmer*innen regelmig beschimpft, auf ihre Wohnungstr wurde eingetreten. Zwei Tage vor Silvester wurden auf Khaleds Wohnungstr zwei Hakenkreuze geschmiert, nur drei Tage vor dem Mord die Worte Wir kriegen euch alle. Nun frchten seine Freund*innen ein hnliches Schicksal.

Nachdem der Obduktionsbericht besttigte, dass Khaled durch mehrere Messerstiche in Hals-und Brustbereich zu Tode gekommen ist, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen Totschlages. Die reflexartige Verharmlosung der Dresdner Polizei in ihrer ersten Stellungnahme Fremdeinwirkung knne ausgeschlossen werden enttarnt sich als vllige Fehleinschtzung des Tatbestandes. Erst auf den zunehmenden ffentlichen Druck hin erscheint, 30 Stunden nach Auffinden der Leiche, die Spurensicherung am Tatort. Bisher wurden 23 Personen von der Polizei befragt. Sie sind allesamt eritreische Geflchtete, Freund*innen und Mitbewohner*innen von Khaled . Selbst das von der Dresdner Polizei verlautbarte "Ermitteln in alle Richtungen" scheitert an dem politischen Unwillen der Beteiligten, es wrde z.B. das Befragen der Neonazis die im gleichen Haus leben wie die Geflchteten beinhalten.
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Demonstration am 18.01.2015 // 14.00 Uhr // Luisenplatz

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Refugees welcome Rassist*innen bers Maul fahren!


In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde in Dresden ein junger Geflchteter ermordet. Khaled Idris Bahray aus Eritrea wurde nur 20 Jahre alt. Die Tathintergrnde sind bisher nicht aufgeklrt. Die Dresdner Polizei tat ihr Mglichstes um das genauso zu belassen. Nur auf Druck der ffentlichkeit, besttigte die Polizei nach und nach, was die Mitbewohner*innen von Khaled B. von Anfang an vermuteten: Das es sich um MORD handelt. Das rassistische Bedrohungsszenario in welchem die Geflchteten in Dresden leben, ist der Polizei und der Politik bisher kein Kommentar wert. Gleichzeitig liefen am Montagabend 25.000 Menschen durch die schsische Landeshauptstadt, um gegen die angeblich drohende Islamisierung des Abendlandes zu demonstrieren. Auch hier will niemand Rassismus, Rassismus nennen.

Diese allzu deutschen Zustnde sind fr uns nicht hinzunehmen. Es bedarf einer starken solidarischen Antwort. Deshalb rufen wir dazu auf; mit uns am Sonntag, den 18.01.2015 auf die Strae zu gehen!

Um 14.00 Uhr wird eine Demonstration unter dem Motto Refugees welcome Rassist*innen bers Maul fahren! vom Luisenplatz starten.

Refugees welcome fight racism!

In the night of monday to tuesday a young refugee was killed in Dresden, Saxony. The same night, the same city over 25.000 people demonstrated against the alleged downfall of the Christian West. The police of Dresden initially after the muder claimed, that there has not been a crime. The housemates of Khaled B., the murdered refugee, however told about a lot of blood and clearly visible injuries. There was no securing of evidence until 30 hours after the incidence apparently also only as a reaction to public pressure.

On sunday, we want to take to the street to show everyone our anger about the state of things! We want to express the feeling of dead faint! Fight the German nationalism! Solidarity ist a weapon not a set phrase!

Demonstration Jan 18th 2pm Luisenplatz Potsdam

Quelle: Potsdamer Antifas
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